
Baby & Familie
Schmerzbehandlung mit Augenmaß / Warum nicht jedes Wehwehchen bei Kindern behandelt werden muss
1 Min. Lesezeit
Baierbrunn (ots) – Schmerzen, die sich Kinder etwa bei Stürzen oder Stößen auf dem Spiel- oder Bolzplatz zuziehen, sollten nur so viel Aufmerksamkeit bekommen, wie sie verdienen. Dazu rät Prof. Dr. med. Boris Zernikow, Leiter des Deutschen Kinderschmerzzentrums in Datteln, im Apothekenmagazin „Baby und Familie“. Er hält nichts davon, kleine Wehwehchen mit Globuli, Salben oder kühlenden Stiften zu behandeln. Das lenke die Aufmerksamkeit der Kinder erst recht darauf. Demgegenüber rät er, bei Krankheiten oder nach Operationen Schmerzen konsequenter zu behandeln und kritisiert, dass viele Eltern, aber auch Ärzte aus Angst vor Nebenwirkungen selbst bei schmerzhaften Erkrankungen wie einer Mittelohrentzündung Medikamente nur zögerlich geben. Die Folge könnten bei den Kindern eine auf Dauer niedrige Schmerzschwelle und auch chronische Schmerzen ohne nachweisbaren Auslöser sein.
Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.baby-und-familie.de
Quelle: http://www.presseportal.de/pm/54201/3110618
Aehnliche Artikel
*NEWSGefahren beim Dauernuckeln – was kann man machen?
Was sind die Gefahren beim Dauernuckeln? Kleine Kinder lieben im Allgemeinen ihre Flasche. Ein wenig Tee hier, ein bisschen Kakao dort… Inzwischen bie...
2 Min.
Baby & FamilieFreizeitverhalten von Frauen und Männern am Wochenende
Zwischen Fernsehcouch und Lesesessel Baierbrunn (ots) – Mehr Fernsehen, Fußball und Alkohol für die Männer; mehr Zeit für Kultur, Kochen und Lesen für...
2 Min.
Baby & FamilieMann im Kreißsaal
Werdende Väter sollten laut Experten besser auf die Geburt ihres Kindes vorbereitet werden Baierbrunn (ots) – Mehr als 90 Prozent der werdenden Väter ...
2 Min.