
Gibt es die Pille gegen Brustkrebs? Es ist die Horrorvorstellung jeder Frau: an Brustkrebs zu erkranken. Ob es im Laufe des Lebens einer Frau zu dieser Erkrankung kommt oder nicht, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab – nicht nur von den Erbanlagen. Mehr dazu gleich.
Seit Jahren forscht die Wissenschaft an einem „Patentrezept“ gegen Krebs und insbesondere Brutkrebs. Doch die Pille gegen Brustkrebs gibt es leider noch nicht. Dennoch können Frauen einiges dafür tun, um ihr persönliches Brustkrebs-Risiko zu verringern. Präventive Maßnahmen sind zum Beispiel:
Sport
Frauen, die regelmäßig Sport treiben (mindestens sechs Stunden pro Woche) erkranken Untersuchung zufolge seltener an Brustkrebs. Das Risiko lässt sich hiermit um bis zu 23 % senken.
Ernährung
Wer viel Sojaprodukte isst und gesunde, mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, verringert ebenfalls sein Brustkrebs-Risiko. Gleiches gilt für eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung. Vorsicht: Alkohol gilt als ein „Begünstiger“ für Brustkrebs – mehr als 60 Prozent der Erkrankten trank bzw. trinkt regelmäßig Alkohol.
Schwangerschaft
Statistische Untersuchung zeigen: Je öfter eine Frau schwanger ist, desto geringer ist ihr Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Grund dafür ist ein Hormon, das nur während der Schwangerschaft vom Körper gebildet wird. Dieses verhindert die Bildung krebsartiger Veränderungen der weiblichen Brustzellen.
Frühe Mutterschaft
Frauen, die früh Mutter werden, erkranken um 50 % seltener an Brustkrebs als späte Mütter, wie Studien gezeigt haben. Als ideales Alter für eine (erste) Schwangerschaft gilt 20 Jahre. Im Gegensatz dazu erkranken Frauen, die mit über 35 Mutter werden, überdurchschnittlich oft an Brustkrebs
Stillen
Generell gilt: Je länger eine Frau ihr Baby stillt, desto geringer ist ihr Brustkrebsrisiko. Allerdings konnte die Wissenschaft bislang noch keine Erklärung dafür finden, warum der Milchfluss vor Krebs schützt.
Fazit – Pille gegen Brustkrebs:
Wie viel Zeit noch vergeht, bis eine Pille gegen Brustkrebs erfunden wird, weiß niemand. Wer sich jedoch an die hier aufgeführten Tipps hält, wird diese höchstwahrscheinlich gar nicht benötigen. Und das ist es doch, was wir alle anstreben!
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