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Ist die digitale Welt eine Gefährdung für die Gesundheit?

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In einer Umfrage der Barmer kristallisierte sich heraus, dass Arbeitnehmer die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt als eine Belastung ansehen. Nicht nur die Gesundheit sei von den Folgen betroffen, auch das Familienleben würde in Mitleidenschaft gezogen werden. Rund ein Viertel der Befragten gaben an, sich aufgrund ihrer Arbeit ausgebrannt zu fühlen. Nun fordert Klaus Ernst, welcher in der Linken tätig ist, eine Antistressverordnung.

 

Auswirkungen der Digitalisierung

Laut der Studie stehen 18 % aller Konflikte zwischen dem Berufs- und Familienleben in Zusammenhang mit der Digitalisierung. Vor allem Führungskräfte und jüngere Arbeitnehmer würden an dem Druck der digitalen Welt leiden. Dennoch äußerten sich mehr als die Hälfte der Befragten positiv zu dem Wandel in der Arbeitswelt. Um auch die belastenden Arbeitnehmer zufrieden zu stellen und ihnen den Druck zu nehmen, gäbe es Wissenschaftlern zur Folge Möglichkeiten. Diese wirken dem negativen Einfluss der Digitalisierung auf die Lebensqualität entgegen.

 

Maßnahmen zur Entlastung

Stephan Böhm, welcher die Studie leitete, äußerte: „Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorte, Sport, Verzicht auf Diensthandy und Dienstcomputer in der Freizeit. Eine gute Beziehung zur Führungskraft gehen einher mit verringerten Arbeits- und Familienkonflikten sowie weniger emotionaler Erschöpfung“.

Somit müsse also ein Ausgleich zu den Arbeiten in der digitalen Welt geschaffen werden. Auch müsse die Arbeitswelt flexibler gestaltet werden. Aus diesem Grund forderte Andrea Nahles, Arbeitsministerin, neue Flexibilitätskompromisse. Dabei werden die Bedürfnisse der Arbeitnehmer in der digitalen Arbeitswelt sowie im Familienleben berücksichtigt.

 

Anstieg der Krankentage

Klaus Ernst, welcher den Sitz des Linksfaktionsvize inne hat, kritisiert, dass die Krankentage der Arbeitnehmer in den letzten Jahren zugenommen haben. Dies aufgrund der Zuname an psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Allerdings würde sich die Bundesregierung weigern, eine Antistressverordnung einzuführen. Ernst fügt weiter hinzu, dass dies an unterlassener Hilfeleistung grenzen würde.

 

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

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